Der Schamanismus ist das älteste dem Menschen bekannte SEELE – GEIST – KÖRPER Heilsystem.  Ethnologische Funde lassen erkennen, dass schamanische Methoden schon mindestens zwanzig- oder dreißig-tausend Jahre alt sind. Wahrscheinlich sind diese Methoden noch viel älter, was aus einigen erforschten Höhlenmalereien zu erkennen ist.

Das schamanische Wissen überlebte vor allem bei Völkern, die in der westlichen, industrialisierten Welt als primitive und zurückgebliebene Kulturen bezeichnet worden sind. Jedoch ist das eine ziemliche Arroganz, insbesondere wenn man sich klar macht, dass dieses Wissen, welches sie bewahren, durch Hunderte menschliche Generationen erworben, ausgefeilt und weitergegeben worden ist.

Die Vorfahren dieser Völker lernten gewissenhaft und benutzten dieses Wissen in ihren Bemühungen, Gesundheit und Kraft zu bewahren, schweren Krankheiten gewachsen zu sein und mit dem Thema des Todes fertig zu werden.

Sehr Merkwürdig ist die Tatsache, dass in Berichten sich die schamanischen Methoden in weit voneinander entfernten und abgetrennten Teilen unseres Planeten sehr ähnlich sind und das obwohl es damals kein Internet, Handy oder sonstige Möglichkeiten gab, sich untereinander zu vernetzen. Das schamanische Grundwissen war somit egal ob in Australien, Nord- und Südamerika, Sibirien und Zentralasien gleich.

Der große Unterschied zur westlichen Medizin ist der schamanische Glaube und das Wissen über eine menschliche Seele, die mit allem auf dieser Welt in Verbindung steht. Alles, ausnahmslos alles auf dieser Welt ist beseelt. Egal ob Menschen, Tiere, Bäume, Steine, Wasser usw. besitzen ein Bewusstsein und sind miteinander vernetzt. Dies erklärt auch das gleiche Wissen überall auf der ganzen Welt.

 

Darüber hinaus arbeitet der Schamane mit Schutzgeistern, Krafttieren und spirituellen Führern, welche ihm bei seinen Aufgaben eine besondere persönliche Kraft liefern und ihm helfen, den zum Heilen so wichtigen EGOLOSEN Zustand zu erreichen.

 

Schamanen sind somit hauptsächlich Heiler der Seele, des Geistes und Körpers. Er bewegt sich dafür zwischen unterschiedlichen Wirklichkeiten. Er ist ein magischer Athlet der Bewusstseinszustände, begabt mit mystischen Eigenschaften. Der Schamane ist ein „Kraft-Verteiler“, in dem Sinne, dass er geistige Kraft lenkt, um Menschen zu helfen, sich in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Er vermittelt zwischen Toten und Lebenden, kann verloren gegangene Seelen von „ent-geistigten“ Menschen wiederfinden und zurückgeben und zieht schädliche Kräfte, Energien bei Krankheiten heraus, damit der Patient seine Gesundheit wiedererlangt. Die Grundarten der schamanischen Heilung sind also Wiederherstellung wohltuender und Entfernung schädlicher Kräfte.

 

Die Folge davon ist der von uns allen so sehnlichst gewünschte Frieden mit sich und seiner Umwelt.

 

Dieser friedvolle Zustand wird in der zunehmend „schneller“ und „technisierter“ werdenden Zeit immer wichtiger. Die erschreckende Zunahme der psychischen-, seelischen- und psychosomatischen Erkrankungen zeigen uns dies sehr deutlich.

 


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